Was ist NabuSQL?
NabuSQL ist ein Datenbank-Manager für den Desktop. Sie richten ihn auf Ihre Datenbanken und erhalten ein einziges Fenster, in dem Sie Schemata durchsehen, Datensätze bearbeiten, SQL schreiben, Daten zwischen Servern verschieben und Sicherungen anlegen — ohne Browser, ohne Abo und ohne Benutzerkonto.
Er ist in Rust und Tauri gebaut; deshalb ist das Installationspaket rund 15 MB groß und die Anwendung startet in etwa einer Sekunde.
Unterstützte Datenbanken
| System | Standardport | Hinweise |
|---|---|---|
| MySQL | 3306 | Volle Unterstützung, einschließlich Benutzerverwaltung |
| MariaDB | 3306 | Eigener Verbindungstyp |
| PostgreSQL | 5432 | |
| SQLite | — | Sie wählen eine Datenbankdatei statt eines Hosts |
| Microsoft SQL Server | 1433 | SQL- oder Windows-Authentifizierung, optional Named Pipes |
Sie können Verbindungen zu allen fünf gleichzeitig offen halten und Objekte per Datenübertragung zwischen ihnen kopieren.
Plattformen
Windows, macOS und Linux, aus derselben Codebasis. Für Linux gibt es .deb, .AppImage und .rpm.
Sprachen der Oberfläche
Die Oberfläche gibt es in sechs Sprachen: Englisch, Kroatisch, Bosnisch, Slowenisch, Italienisch und Deutsch. Umstellen können Sie sie unter Werkzeuge → Einstellungen → Oberflächensprache.
Dieses Handbuch liegt auf Englisch, Kroatisch, Italienisch und Deutsch vor — nutzen Sie den Sprachumschalter in der Kopfleiste.
Was NabuSQL nicht tut
Klare Grenzen sparen Zeit:
- Die Benutzerverwaltung funktioniert nur mit MySQL. Bei anderen Systemen meldet das Werkzeug, dass es nicht verfügbar ist.
- Der Aufgabenplaner läuft in der Anwendung. Geplante Aufgaben laufen nur, solange NabuSQL geöffnet ist — er ist kein Systemdienst. Siehe Aufgabenplaner.
- Der Profiler erwartet einen Ausführungsplan im MySQL-Format. Er führt
EXPLAIN FORMAT=JSONaus und zeichnet daraus den Planbaum. - Die tabellenübergreifende Suche erfasst Textspalten. Sie durchsucht
varchar/text, nicht numerische oder binäre Spalten. Siehe Tabellenübergreifend suchen.
Wie es weitergeht
- Installation — zum Laufen bringen.
- Test und Lizenz — die 40 Testtage und wie die Aktivierung funktioniert.
- Die Oberfläche — wofür jeder Teil des Fensters da ist.
- Verbindungen anlegen — Ihre erste Verbindung.
